Indische Krypto-Börse Duplikate von über 272.000 Dollar

Die örtliche Polizei hat nun eine Untersuchung der Kryptogeldbörse und ihrer Betreiber eingeleitet.

Pluto Exchange, eine in Delhi ansässige Krypto-Währungsbörse laut Bitcoin System, hat angeblich mindestens 43 Investoren um mehr als 272.000 Dollar geprellt, indem er ihnen ein Investitionsprogramm angeboten hat.

Nach Angaben des lokalen Nachrichtenportals Millenium Post untersucht der Wirtschaftsstrafflügel der örtlichen Polizeibehörde nun den möglichen Betrug, nachdem die Opfer eine offizielle Beschwerde eingereicht hatten.

Joginder Kumar, eines der Opfer, sagte, dass er sich zunächst mit einem Betreiber der Krypto-Börse traf, der ihm ein System anbot, das ihm eine monatliche Rendite von 20 bis 30 Prozent für die Investitionen bieten würde. Er investierte rund 6.800 Dollar in das System.

Die Betreiber der Börse lockten Investoren mit der Behauptung, dass sie unter der Firma F2poolminin einen Krypto-Handels- und Bergbaubetrieb betreiben, der hohe monatliche Renditen garantiert.

Der CEO von Pluto Exchange, Bharat Verma, sowie sechs weitere Personen, die an dem Austausch beteiligt waren, wurden in der Beschwerde genannt.

Ein „Zu gut um wahr zu sein“-Programm

Die Investoren waren alarmiert, als sie auch nach Monaten nichts als Zinsen für ihre Investition auf den Bankkonten erhielten. Kumar traf sich mit dem CEO, um sich über die Nichtzahlungen zu erkundigen, aber er versicherte, dass „wegen der niedrigen Bitcoin-Zinsen und wegen beschlagnahmter Konten“ das Unternehmen die Gelder nicht überweisen könne und bat Kumar, noch ein paar Monate zu warten.

Die Börsenbetreiber verlegten jedoch ihre Basis von Delhi nach Dubai und ließen Dutzende von Anlegern ohne jede Aktualisierung zurück. In der Beschwerde hieß es, dass die als Täter genannten Direktoren der Börse über 6,8 Millionen Dollar für ihr Kryptowährungsgeschäft kassierten.

Pluto Exchange wurde 2017 als mobile Bitcoin-Handelsplattform eingeführt, die Transaktionen über Mobilfunknummern ermöglichte.

Darüber hinaus hob die örtliche Polizei hervor, dass die mutmaßlichen Betrüger den Anlegern Provisionen laut Bitcoin System anboten, wenn sie mehr Investoren mitbrächten, so dass es sich um ein klassisches Pyramidensystem handelte.
Diesen Artikel weitergeben